| MICROSORBER® ist im In- und Ausland erfolgreich: Klassisch mit KAETAPHON®, neu mit einer Folie auf Teflon-Basis und stark mit mikroperforierten Kunstglasscheiben Das Schallschlucken durch Mikroperforation ist eine echte KAEFER-Spezialität. Unterstützt wird das Unternehmen dabei durch das Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Stuttgart, mit dem KAEFER einen Lizenz-, Know-how- und Kooperationsvertrag hat. Ob durch die MICROSORBER®-Folie KAETAPHON®, durch die neue ETFE-Folie auf Teflonbasis oder durch mikroperforierte Kunstglasscheiben: Wenn es um das nachhaltige Absenken von Geräuschpegeln bei gleichzeitig attraktiven gestalterischen Möglichkeiten geht, führt am Angebot von KAEFER kaum ein Weg vorbei. Relativ neu im Programm ist die mikroperforierte, schallschluckende ETFE-Folie, für die KAEFER mit der Bremer Spezialfirma Foiltec eine Kooperation eingegangen ist. Sie wird auf Teflonbasis gefertigt und hat den besonderen Vorteil, auch UV-Strahlen durchzulassen. Ein beispielhaftes Projekt, bei dem die ETFE-Folie eingesetzt wird, ist das Freizeitbad in Bocholt. Es wurde 2001 saniert. Weil auch das Dach aus lichtdurchlässigem, selbstreinigendem Teflonfolien-Material in Kissenform besteht, wurde von KAEFER die ETFE-Folie als optimale Lösung angesehen. In den Bereichen mit hohem Schallpegel wurde sie unter dem Dach angebracht. Die gedämpfte Akustik ist deutlich zu spüren. Attraktive Aufträge gab es auch für Schalldämpfung durch die mikroperforierten Kunstglasplatten von KAEFER. In Tuttlingen wurden diese Platten beispielsweise in einem Bürgerbüro eingesetzt - als Schiebeelemente, die in normalen Gardinenschienen hängen. Diese Elemente sind sogar vierfarbig mit Informationen über Tuttlingen bedruckt worden. Im Innenraum sorgt diese innovative Lösung für einen niedrigeren Schallpegel. Ein anderes beispielhaftes Projekt ist die „Cross Air Lounge“ für Business-Reisende auf dem Euro-Airport in Basel, im Dreiländereck Schweiz-Frankreich-Deutschland mit den Städten Basel, Mulhouse und Freiburg gelegen. Auf diesem stark frequentierten Flughafen ist die Lounge als eigenes Gebäude in Form einer Linse mit einem Durchmesser von rund 35 Metern gebaut worden. Der attraktiv gestaltete Raum mit vielen Pflanzen hat einige Besprechungs- und Ruhezonen, die mit den mikroperforierten Kunstglasscheiben von KAEFER abgeteilt wurden. In Marienfelde - einem der alten Dörfer, die mittlerweile in der Millionen-Metropole Berlin aufgegangen sind - hat die Bundesbaudirektion den Saal des dortigen Gutshofes im Zuge einer Renovierung wieder in den Originalzustand versetzt. Das Gebäude befindet sich im Bundesbesitz und wird beispielsweise für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Der Raum hatte insgesamt jedoch zu viel Hall. Die Lösung: Absorptionen aus mikroperforierten Kunstglasscheiben von KAEFER. Doch auch die MICROSORBER®-Folie kommt nach wie vor überall dort zum Einsatz, wo störender Schall nicht erwünscht ist. Eine aktuelle Herausforderung ist die Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung in Bern (Schweiz). Nach dem Umzug in eine alte Industriehalle mit Shed-Dach wollten die Architekten den alten Charakter dieser Dachform erhalten, aber auch eine massive Schalldämpfung erreichen. Daher wurden unter den Dächern Seile gespannt, über die nebeneinander liegende 6,50 m lange MICROSORBER®-Folien geführt wurden. Zunächst wurde die Kantine damit ausgestattet, nun bestehen gute Aussichten, MICROSORBER® im ganzen Gebäude einsetzen zu können. Auch international setzt sich MICROSORBER® immer mehr durch: Bei „Bloomberg TV“, einem weltbekannten Wirtschafts-Fernsehsender mit Studios in London, wurden 72 motorgetriebene Rollos mit MICROSORBER®-Folie von KAEFER in die vielen gläsernen Studios eingebaut. Ein anderes herausragendes Projekt war der Einsatz von MICROSORBER® und mikroperforierten Kunstglasplatten im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem: Dort musste der Goethe-Saal als zentraler Raum des Gebäudes mit schallschluckendem Material ausgestattet werden. Er bietet 500 Menschen Platz und dient Vorlesungen und Empfängen. Ein geschichtsträchtiger Ort: Albert Einstein soll im Goethe-Saal zum ersten Mal den Gedanken seiner Relativitätstheorie zur Kenntnis gebracht haben. | |||||||
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| Zeichen: 4215 Dezember 2001 | |||||||