| Die Initiative „Freiheit und Verantwortung“ hat unser Unternehmen am 15.12.05 in der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ für das Projekt „KAEFER AIDS RELIEF PROGRAM“ gewürdigt. | ||||||||||
Veranstalter des Festaktes war die Initiative Freiheit und Verantwortung, welche die Spitzenverbände der Wirtschaft, der Bundesverband der Deutschen Industrie, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks zusammen mit der WirtschaftsWoche vor fünf Jahren gegründet haben. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Ziel ist es, das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen zu fördern. Eine beeindruckende Kulisse bot sich in der Rotunde der Dresdner Bank in Berlin-Mitte vor zahlreichen Gästen, als der Chef des Bundeskanzleramtes und Minister für besondere Aufgaben, Thomas de Maizière, ausgewählte Unternehmen für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement mit dem Preis »Freiheit und Verantwortung« auszeichnete. De Maizière zeigte sich sehr zuversichtlich, dass Freiheit und Verantwortung in Deutschland eine Renaissance erleben werden. Es sei erfreulich, wie viele Unternehmen sich neben ihrem betrieblichen Erfolg auch gesellschaftlichen Aufgaben verpflichtet fühlen. Die Palette des Engagements sei außerordentlich breit. Peter Hoedemaker als verantwortlicher KAEFER-Geschäftsführer für dieses Projekt freut sich über diese Auszeichnung besonders: „Da wir seit über 25 Jahren in Südafrika tätig sind, ist es für die Geschäftsführung der KAEFER-Gruppe selbstverständlich, dass wir uns an der Lösung des dort vorherrschenden Problems mit unseren Möglichkeiten beteiligen. Aufgrund unserer Sozialverantwortlichkeit als Unternehmer in Südafrika haben wir im Juli 2005 das Projekt gestartet, das die Entwicklung und Realisierung eines langfristigen AIDS-Hilfsprogramms beinhaltet. Es geht um Prävention, Beratung, Durchführung von Tests und die Bereitstellung von Medikamenten.“ Bislang ist es gelungen, durch dieses Pilotprojekt ein Netzwerk aufzubauen. Hierzu gehören zwei weitere Unternehmen in Durban (Kwazulu Region – hier leben die meisten infizierten Menschen) und die Durban Chamber of Commerce. Bei diesem Projekt sind 2500 Mitarbeiter (davon 450 von KAEFER) betroffen. Etwa 5 Millionen Menschen (rund 20 % der Bevölkerung) sind mit dem HI-Virus infiziert. Täglich sterben ca. 600 Menschen an den Folgen von AIDS. Im letzten Jahr sind 6 KAEFER-Mitarbeiter an den Folgen von AIDS gestorben und schätzungsweise 80 sind infiziert. Peter Hoedemaker: „Wir können dieses Problem nicht lösen, aber wir können die Situation unserer Mitarbeiter und deren Familien verbessern. Wir sind bestrebt, Menschen zu helfen und durch die Realisierung dieses Pilotprojekts Voraussetzungen zu schaffen, dass auch weitere Unternehmen tätig werden und somit noch vielen Menschen in Südafrika geholfen werden kann. Geld ist in Südafrika teilweise vorhanden, aber die Regierung benötigt Unterstützung in der Umsetzung und hier können wir unsere Kompetenzen einsetzen.“ Zusätzlich zu dem sehr aktiven Projektteam vor Ort werden im Februar 2006 16 KAEFER-Nachwuchsmanager aus weltweiten Standorten über 8 Tage in Südafrika an diesem Projekt arbeiten, um dieses wieder einen Schritt weiter voranzubringen und sich sozial-gesellschaftlich zu engagieren. | ||||||||||
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